Radtour 2007 – Dänemark (Punkers Edition)

… nach einer aufregenden Reise im Nachtzug  mit lauter kotzenden Punkern erreichten wir um 8 Uhr morgens erschöpft Rostock…Bericht Nr. 1 – 3 Wochen mit Zelt und Rad durch Dänemark

… da die Punker wohl etwas zu viel über den Durst getrunken hatten, waren die Fahrräder im Gepäckraum (wohl der Treff der Punker) etwas in Mitleidenschaft gezogen worden.

Netterweise hatte die DB mit Boardmitteln versucht die Fahrräder wieder zu reinigen, mit zweifelhaften Erfolg, denn die Maschinenöl-Wasseremulsion – die ich mir nicht einmal zum Toiletten reinigen vorstellen hätte können – war noch ekelerregender als die paar Brocken, die die armen (nichts im Magen habenden) Punker aufgrund des übermäßigen Augustiner Starkbier- Verzehrs auf unseren Fahrrädern hinterlassen haben. (aus versehen versteht sich)

Aber der saure Regen heilt ja bekanntlich alle Wunden, und lässt auch Fahrrad-Ketten rosten.

Und so sind wir auch schon im heute – 2 Tage später, ohne dem DB Schutzölfilm auf den Fahrrädern. Von Rostock ging es mit der Fähre nach Dänemark und zwischen Regen und Wind, kalten und warmen Wetter haben wir bis heute insgesamt 3 Inseln und 180 km übersprungen.

Nun lullt mich der Regen (der an meine Dackelgarage klopft) langsam ein und morgen geht es weiter – vielleicht auf die nächte Insel – soweit der Regen mal nachlässt.

Bericht Nr. 2

Gibt nicht viel neues zu berichten, außer – das daß Wetter immer noch schlecht ist. Mittlerweile sind wir 30 km vor Kopenhagen, und morgen werden wir Kopenhagen unsicher machen. Hoffe es spricht sich nicht rum – sonst ist Kopenhagen leer wenn wir kommen. (2 Amerik… Aehh deutsche in Kopenhagen) Ansonsten frier ich mir alles ab, nur nachts hält mich mein Loox warm. Auch schön, so machen die 520 MHZ Taktfrequenz doch noch Sinn. Allerdings hat es mein Solarlader schwer, die Energie bei dem bescheidenen Licht herzubekommen.

 Bericht Nr. 3

Nach 2 Tagen Kopenhagen Innenstadt und Sightseeing sowie einen Kulturschock mehr, haben wir heute Kopenhagen hinter uns gelassen und haben nach Schweden (Helsinbourg) übersetzt. Wir hatten den ganzen Tag wuderschönes Wetter und das erste mal hab ich mich gefühlt wie Nils Holgerson. Noch nie habe ich so eine schöne Landschaft und soviele schöne Häuschen gesehen.